Zen und Kontemplation: Sitzen in Stille als geistiger Übungs- und Lebensweg

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Zen und Kontemplation – zwei Begriffe aus unterschiedlichen Kulturen, die dasselbe meinen: das... mehr
Produktinformationen "Zen und Kontemplation: Sitzen in Stille als geistiger Übungs- und Lebensweg"

Zen und Kontemplation – zwei Begriffe aus unterschiedlichen Kulturen, die dasselbe meinen: das Gewahrsein und die Konzentration auf das Innere, eine stille Meditation, die Verbindung mit uns selbst, unserem Atem und dem Leben insgesamt. Ziel dieser spirituellen Übungen ist es, die “Allverbundenheit” zu erfahren, sich also mit sich selbst, allen Wesen und auch dem Göttlichen “Eins-zu-fühlen”. Klemens J. P. Speer zeigt hier, wie man auch als Mensch des 21. Jahrhunderts diese uralten Meditationsformen zur persönlichen Entwicklung nutzen kann.


 

Buchbesprechung Zen und Kontemplation von Klemens Speer

Michael Habecker

Der Autor zeigt in diesem Buch, „wie man auch als Mensch des 21. Jahrhunderts“ die Wege von Zen und Kontemplation “zur persönlichen Entwicklung nutzen kann“. Das geschieht auch unter Zuhilfenahme der integralen Landkarte Ken Wilbers. In der Einführung erläutert Speer, wie er selbst auf den „Übungsweg“ gekommen ist, und beschreibt Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Zen und Kontemplation. Von Willigis Jäger stammt die Einleitung: Liebe – Die heilende Kraft der Liebe. Liebe ist für Willigis ein „Weltbaugesetz“. Er erklärt in diesem Zusammenhang die „Grundstruktur der Evolution“ als „Selbsttranszendenz“ und zeigt einen Weg „über das Ich hinaus“ auf.

Im Teil 1: Zen – und die Kunst das Leben integral zu gestalten beginnt der Autor mit der Frage „Was ist Zen?“ und erläutert die Beziehungen von „Lehrer-Schüler-Lehre“. Der Entwicklungsweg des Zen wird in den Stufen bzw. Zuständen von Kensho (kleine Wesensschau), Amida (tiefe Wesensschau), Satori (großes Erwachen) und Zanmai (Verwirklichung) beschrieben. Speer kommt dann auf das Thema „Entwicklung“ zu sprechen und nimmt Bezug auf die Arbeit von Ken Wilber und dessen Differenzierung von „Aufwachen, Aufwachsen“ und „Aufräumen“. Des Weiteren werden die AQAL Elemente Quadranten, Entwicklungsebenen, Entwicklungslinien, Zustände und Typen vorgestellt. Dies wird verbunden zu „Zen und integrales Leben“.

Im Teil 2: Kontemplation – christliche Mystik entfaltet sich zur integralen Mystik erläutert der Autor den kontemplativen Weg mit Stufenbeschreibungen von „Reinigung, Erleuchtung, Einheit und Integration“. Er unterscheidet und verbindet dabei unterschiedliche spirituelle Wege und schließt das Kapitel mit einer Betrachtung „Kontemplation als integraler spiritueller Übungsweg“ ab.

Teil 3: Sitzende Meditation – Flucht aus dem Alltag? Hier beschäftigt sich der Autor mit unterschiedlichen Themen im Zusammenhang mit Meditation, wie Flucht vor der Realität?, Gefahren, Innere Natur und Ziel der Übungswege, Realitätsgestaltung, Innere Hürden, Langsamkeit, Ruhe und Stille, Mystik und Wissenschaft und stellt Zen und Taiji –Qigong in einen Zusammenhang.

Teil 4: Die eigene Mitte finden – und den Weg im Alltag authentisch gestalten hat die Suche nach der Mitte zum Thema, und zwar im Körper, sowohl physisch wie auch energetisch, im Geist („Kopfzentrum“) und in der Seele („Herzzentrum“). Der Autor erläutert dann, wie einem die eigene Mitte konkret „Entscheidungs- und Handlungshilfe“ geben kann.  

Teil 5: Meister Eckhart – Wegweiser für eine christliche Mystik bringt uns diesen großen Mystiker näher, so wie wir ihn heute mit „Antworten auf die globale Krise unserer Zeit“, konkreten Hinweisen zur „Gestaltung des Alltags“ und einem guten „Umgang mit der Natur und dem menschlichen Körper.“ verstehen können.

Im abschließenden Teil 6: Die Praxis der Übung – Eine Anleitung für Zen und Kontemplation gibt Speer konkrete Hinweise zu den Themen „Räumlichkeiten“ „Übung“, „Vortrag und Einzelgespräch“, „Rituale“, „Entspannung“, „Gruppe“ und „Gruppenleiter“ für die eigene Übung.

Ein Glossar, ein Literaturverzeichnis, ein Autorenportrait und weitere Informationen runden dieses schöne Buch an der Schnittstelle zwischen Zen, Kontemplation und integraler Theorie und Praxis ab. 

Zitat:
„Die tiefste mystische Erfahrung, so sagen uns alle großen Übertragungstraditionen, ist die Erfahrung von ‚Alles ist Eins‘. Dem stimmen auch die christliche Mystik (‚Unio mystica‘) und Meister Eckhart zu. Es gibt nur das Eine, es gibt nur Gott. Es gibt nur die Gottheit, so Meister Eckhart: ‚Zeit und Raum sind Stücke, Gott aber ist Eines‘. Und weiter: ‚In diesem Einen sollen wir ewig versinken, vom Etwas zum Nichts‘, und dennoch ‚abgesondert von aller Zweiheit“.

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